Philosophie

 

Was machte denn eine Behinderung zu einer solchen in unseren Augen?

Die Tatsache den Alltag in irgendeiner Art und Weise schlechter oder langsamer bewältigen zu können. Fraglich war jedoch ob der Sinn des Lebens wirklich im stupiden Alltagsbewältigen lag. Wenn dies so wäre, warum hatten wir dann ein Gehirn und handelten nicht instinktiv? Ich war überzeugt der Sinn des Lebens war ein anderer, den nur jeder Mensch allein für sich entdecken konnte. Die Bezeichnung „behindert“ hingegen ging fälschlicherweise von einem objektiven Maßstab aus und stellte dabei folgerichtig auf einen Mangel ab. Genauso wären wir in den Augen der Vögel „behindert“, weil wir nicht fliegen konnten. Die Natur hatte dies aber für uns Menschen nicht vorgesehen und für manche von uns eben auch nicht Gehen, Sehen oder Hören. Folglich verlangte die Natur vom Menschen lediglich Konzentration, um seinen individuellen Maßstab zu finden und sich nicht mit den menschlichen Standards zu vergleichen.

Um mich von meiner „Behinderung“ zu befreien, brauchte ich also nur natürliches Selbst-Bewusstsein, das mir erlaubte mich außerhalb des gesellschaftlichen Zusammenhangs als vollkommenes Individuum wahrzunehmen. Dann war ich frei.

( Zitat aus Goldregen )

 

Durch meine eigene „Behinderung“ habe ich gelernt, dass es keine Grenzen gibt, die man nicht täglich ein kleines Stück verschieben kann. Alles was man dazu braucht ist Entschlossenheit, Mut, Vertrauen und Geduld. Wer beharrlich jeden Tag Ursachen für Erfolg setzt, flexibel und offen für das bunte Universum bleibt und sich auch durch zwischenzeitlichen Misserfolg nicht entmutigen lässt, wird alles erreichen, was er möchte.

Das Leben hier auf Erden will von uns in diesem menschlichen Körper unter welchen Umständen auch immer gelebt werden. Täglich können wir lieben, lernen und wachsen. 

 

Nichts ist unmöglich!

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